Schädel  018
Hunde
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Meine Begleiterscheinung

Ein Hund macht Spaß, zwei Hunde spielen schon miteinander, drei Hunde sind das absolute Chaos. Aber die Katastrophe tritt ein, wenn man noch ein paar Katzen dazu in die Wohnung aufgenommen hat.

Columbo schaut seit dem 18. Juli 2013 von seiner Wolke aus zu. Ich lasse ihn hier auf der Seite, da er auf vielen Bildern auftaucht und weil er der lustigste Hund war, den ich je kennen gelernt habe.

Lustiges

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Amigo (King)

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Fortschritt hat schon was ... zumindest für viele Mitbewohner. Nachdem die Kühlschränke hunde- und katzenfreundlich mit Magnetverschlüssen versehen wurden, gibt es wenigstens keine Mülleimer mehr, die man richtig verschließen kann.

An einen Schwingdeckel-Eimer kommt man gut dran. Allerdings kann man nicht hinterher leugnen ... es bleiben schon Teile am Täter hängen.

Schöner sind die Eimer mit Deckel und einem schönen Nasenfreundlichen Griff.

Besuch vom Amtstierarzt

Columbo hatte Leishmaniose. Bei ihm hat sich das an den Knochen bemerkbar gemacht. Er hat oft gehumpelt und hatte auch oft Verbände an den Beinen.

Irgend jemand hatte mir den Amtstierarzt auf den Hals gehetzt. Jedenfalls klingelt es eines schönen Tages bei mir und er stand vor der Tür mit einer Protokollführerin.

Ihm wurde gemeldet mein Hund sei abgemagert, apathisch und Dehydriert. Er wolle den Hund sehen. Klar, warum nicht.

Columbo hat immer brav im Wohnzimmer gewartet bis ich ihn gerufen habe. Ich rief ihn und nun kam er an: 40 kg sind mit Schwung an dem Tierarzt hochgesprungen. Der Ärmste war nicht darauf eingerichtet, fiel rückwärts ins Treppenhaus und polterte an die Tür meines Nachbarn.

Seine Begleitung grinste. Langsam rappelte er sich wieder hoch, es hätte auch geklappt. Aber Columbo wollte ihm zeigen, dass er ein ganz lieber Hund ist und fing an dem Armen auch noch im Gesicht herumzuschlabbern. Ich habe dann Columbo zurückgerufen, damit der Mann wieder auf die Füße kommt.

Um überhaupt irgendwas zu bemerken, fragte er nach Columbos verbundenem Fuß. Ich gab ihm Namen und Adresse meiner Tierärztin. Er schrieb sich alles auf.

Als er so einigermaßen fertig war mit seiner Liste, sagte ich: Ich habe da noch ein paar apathische, unterernährte und dehyrierte Katzen, ob er die auch sehen wolle.

Er war so schnell aus dem Haus raus, da konnte man kaum schauen. Also Katzen scheinen ihn nicht zu interessieren ... und die hätten ihn wirklich nicht umgeworfen.

King trifft auf ein Huhn

Als ich mit King aus Agost nach Berlin zurückkam, musste ich mit ihm zu einem speziellen Hunde-Training gehen. Das Anti-Angst-Training ließ sich dort im Nirgendwo nicht so gut durchziehen. Ich suchte mir eine Hundeschule in der Nähe und das wäre auch die Empfehlung meiner Tierärztin gewesen.

Die Autofahrt ging recht gut. Ich musste King in das Auto heben, aber unterwegs war er friedlich.

Im Eingang zum Trainingsgelände stand links ein Hund aus Stein. King war zunächst nicht dazu zu bewegen an dem vorbeizugehen. Die Trainerin bemerkte das und wusste nun, warum wir kommen. Auch sie hat ungefähr 15 Minuten gebraucht um King endlich auf das Gelände zu bekommen. Was sie dabei übersehen hatte waren die Hühner, die noch in Freiheit herumliefen. Als das erste Huhn auf King zu watschelte fing er an zu zittern und versteckte sich hinter mir. Die Trainerin machte die Leine ab, das soll wichtig sein, damit King sich frei bewegen kann angesichts dieser Gefahr.

Dieses Huhn war frech, es umrundete mich und versuchte von hinten auf King loszugehen. Das folgende ist kaum zu beschreiben. Ich konnte vor Lachen auch keine Fotos machen: King rannte vorneweg und das Huhn hinterher. Nach einiger Zeit haben wir den armen Kerl vom Huhn befreit und alle Hühner waren in ihrem Stall.

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Freizeit

Er konnte nun auf diese merkwürdigen Tiere schauen, ohne dass sie ihm gefährlich werden konnten. Etwas eingeschüchtert war er noch, weil in demselben Stall einige Meerschweinchen waren, die auch neugierig an den Zaun kamen.

Das Problem mit großen Statuen ist mir bekannt gewesen, denn bei uns an der Ecke ist ein China-Restaurant mit zwei großen Löwen-Statuen. Da ist King nie vorbei gegangen. Ich musste immer auf die andere Straßenseite gehen. Ich habe jeden Tag versucht diese Runde zugehen, damit er sich daran gewöhnt. Nichts zu machen ...

Am wohlsten fühlen sich die kleinen Wuffs in Agost. Dort können sie toben, rennen, buddeln und bellen. Keiner beschwert sich und keinen interessiert es. Auf 3.000 qm Wildwuchs können sie auch viel entdecken. Der Garten wird von mir zum größten Teil nicht bearbeitet. Nur ein kleiner Teil wird so halbwegs sauber gehalten.

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Auch die Umgebung ist ein Abenteuer-Spielplatz für Hunde.

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Columbo sieht etwas schmuddelig aus. Er hatte sich unter unser Auto gelegt, um zu schlafen. Diesen Blödmann musste ich dann umständlich wieder befreien, indem ich das Auto mit einem Wagenheber angehoben habe. Ich weiß bis heute nicht, wie er sich dort derart einklemmen konnte und vor allem warum er sich unter das Auto gelegt hat.

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In Berlin ist es für die Hunde etwas langweilig. Dort gelten strenge Regeln: nicht bellen oder sonstigen Krach machen, nicht im Garten buddeln und ein paar Runden am Tag an der Leine. King hat große Probleme mit freilaufenden Hunden. Daher ist er ein “gelber Hund”. Er braucht seine Individual Distanz.

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Columbo

 

 

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Ih-Mehl

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HP überarbeitet:

Juni 2017