Schädel  018
Rechenkünstler

Hier kommt ein Versuch ohne geschützte Markennamen auszukommen. Die Texte sind vielleicht etwas schwer zu verstehen. Aber ich versuche es mal. Falls ein Abmahn-Anwalt hier landet: Viel Vergnügen. Achja, ich kenne nicht die Liste der patentierten Allerweltswörter. Ich weiß also nicht, ob ich Patentgebühren entrichten muss.

2017

Derzeitige Ausstattung

RA-10-02
RA-10-03

1981

2016 - 11 21 - 002

Meinen ersten Rechner hatte ich 1981. Das war aber mehr ein Spiele Wandbrett. Man musste die Spiele Zeile für Zeile eingeben. Um mal eine halbe Stunde zu spielen, musste 2 Stunden lang das Spiel programmiert werden. Das erste Spiel war das beliebte Streichholz-Spiel.

Eine große Erleichterung war dann ein Kassetten-Rekorder. Darauf konnte ich dann die Spiele speichern und konnte sie von dort aus in den Rechner laden. Als Datenträger gab es eine Art Tonband-Kassetten. Man konnte für die Daten-Sicherung aber auch eine normale Tonband-Kassette verwenden. Ich musste dann nur diesen nicht bespielbaren vorderen Teil vorspulen, das ließ sich mit einem Bleistift bewerkstelligen.

1982

1982 gab es den ersten Rechner mit Disketten. Da wurden die Ladezeiten etwas verkürzt. Als Textverarbeitung hatte ich dann zwei Disketten über die ich das Programm in den Rechner laden konnte. Zum Speichern hatte ich dann auch Disketten. Der Arbeitsspeicher hatte eine Größe von 0,5 MB. Ich habe dann den Arbeitsspeicher auf 1 MB vergrößert, damit die Textverarbeitung besser läuft. Nach einiger Zeit fand ich einen Amiga Händler, den ich auf eine Festplatte ansprach. Es gab eine Festplatte, allerdings waren die noch so konzipiert, dass man dort nur Sachen draufspeichern konnte, die man nicht so oft braucht. Die Kapazität dieser Festplatte 20 MB. Aussage des Händlers: Die bekommst du nie voll.

1986

1986 gab es den ersten richtigen Rechner. Ich hatte eine Festplatte von 20 MB, einen Arbeitsspeicher von 2 MB. Mit einem Verdichtungsprogramm hatte ich dann knapp 40 MB. Wobei jeder Verkäufer sagte: 20 MB bekommst du nie voll. Mit diesem Rechner besorgte ich mir auch den ersten Drucker: einen 6-Nadel-Drucker für Texte. Dieser Drucker hat einen furchtbaren Lärm gemacht. Also Drucken nur am Tage bis 20 Uhr. Dieser Drucker war auch eigentlich nur für Texte geeignet. Schwarz-weiß Bilder sahen nicht entsetzlich toll aus.

1990

Ab 1990 wurden die Festplatten immer größer, die Programme brauchten immer mehr Speicher. Die Verwaltung magnetischer Speichermedien Ausführung 5 wurde langsam durch das Betriebssystem Fenster abgelöst. Fenster 3.1 für Arbeitsgruppen war noch nicht so berauschend. Es war praktisch auf der DOS Ebene aufgesetzt, also ohne DOS kein Fenster. Es gab für mich auch einen neuen Drucker: einen 12-Nadel-Drucker mit Farbdruck. Ich habe weiterhin auf Endlos-Papier gedruckt.

Als Programme hatte ich eine Textverarbeitung namens AKZENT für DOS. Das war eine Textverarbeitung mit einem tollen Formel-Editor. Dann hatte ich einen Karteikasten, den es in dieser Form nicht mehr gibt. Ich konnte bis zu 4 DIN A 4 Seiten schreiben. Wenn ich was suchte, gab ich einfach das Suchwort ein und dann ob nur im Titel gesucht werden sollte oder im ganzen Text. Mehr Programme brauchte ich damals nicht.

1995

1995 kam das erste Fenster, dass als vollwertiges Betriebssystem verwendbar war. Die alten Programme, die unter der Verwaltung magnetischer Speichersysteme liefen,  hatten nun ausgedient, es gab leider nichts vergleichbares für Fenster. Akzent-Textverarbeitung, der Karteikasten ... alles konnte nicht mehr verwendet werden. Gerade der Karteikasten war für mich von großem Wert. Ich leistete mir den ersten Tintenstrahl-Drucker mit Farbdruck.

Das Internet hat langsam Einzug gehalten. Noch extrem teuer, da neben dem Internet-Anbieter noch Telefongebühren anfielen. Das Internet lief auch über die Telefonleitung. Wenn man im Internet war, gab es kein Telefon und umgekehrt.

Der Tintenstrahler hatte den Vorteil, das ich auch abends drucken konnte. Er war wesentlich leiser als der Nadel-Drucker. Auch ein Abtastgerät für Schwarz-weiß konnte ich mir leisten. Kurze Zeit später besorgte ich mir einen Flachbett-Einleser in Farbe.

Nun ging es immer weiter aufwärts: Die Rechner wurden immer größer, die Betriebssysteme wurden schneller unmodern und durch neue ersetzt. Die Firma Winzig-Weich brachte immer schneller neue Ausführungen auf den Markt. Zwischendurch hatte ich eine ganze Weile Linux. Das Problem ist nur, dass mein Drucker-Hersteller keine Treiber für Linux anbietet.

2003

Ab 2003 hatte ich eine sehr gute Rechneranlage. Den Tintenstrahler habe ich 2007 gegen einen Farblaser-Drucker getauscht. Inzwischen habe ich auch einen vernünftigen Einleser und eine Außen-Festplatte mit 1 TB Platz.

In Spanien habe ich jetzt einen USB-Stab für das Zwischenstaatliche Netz. Das Teil ist nicht das Schnellste und Stabilste, aber um mal Briefe abzurufen oder kurz in den Foren “Guten Tag” zu sagen reicht es. Auch meine Seite lässt sich mit dem Modem gut aufrufen.

Das Internet hatte also inzwischen Einzug in fast alle Haushalte gehabt. Es mussten nur noch Telefongebühren bezahlt werden und die ersten Komplett-Raten gab es auch.

2007

Mit dem Fenster Durchblick habe ich eigentlich nur Probleme: Benutzerkontensteuerung, die das Löschen von Dateien und Verzeichnissen verhindert - Datenverhinderungsprogramm, dass ständig den Zwischenstaatlichen Netzforscher schließt - es hat eine Geschwindigkeit, die berauschend ist. Ich muss im Schnitt 1 Minute warten, bis ein bearbeitetes Bild gespeichert ist oder eine Datei. Alles dauert lange. Im Prinzip ist es eine Zumutung.

Als Ausgleich zu dem sehr dürftigen Betriebssystem, habe ich jetzt ein sehr lustiges Post-Programm. Ausblick hat sich nämlich geweigert Briefe zu verschicken und Ausblick-Schnell habe ich beim Durchblick nicht. Es gäbe noch Lebensfenster. Nur wird mir da zuviel unnützes Zeug angeboten: Ich will nicht mich unterhalten und auch nicht per Boten Leuten auf den Wecker fallen. Ich will einfach mal Post verschicken. Also habe ich mich auf die Suche gemacht.

Der Witz ist, dass ein Hundchen ins Bild springt und einen Brief ablegt, wenn Post gekommen ist. Das habe ich noch nicht erlebt und finde es toll. Das Programm gibt es kostenlos. Es ist das richtige Programm für Leute, die sich weigern erwachsen zu werden, so wie ich. Auch lustig finde ich das Müllauto, das die gelöschten Nachrichten abholt. Es gibt jede Menge Briefvorlagen und viele andere lustige Angebote. Viele Angebote bekommt man auf Lebenszeit, andere muss man jedes Jahr neu erwerben.

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2009

Ich hatte eine Versuchs-Ausführung vom 7. Fenster auf dem Rechner. Hier kann man sehr viel von dem unnützen Kram abstellen. Diese Benutzerkontensteuerung, die drei mal abfragt, bevor man ein Bild löschen kann (das macht sich gut beim Entrümpeln und man so um die 200 Fotos löschen möchte) oder auch das Datenverhinderungsprogramm das dafür sorgt, dass man keine Beiträge mehr an Foren schicken kann.

Das fertige Fenster 7 liefso einigermaßen. Ich hatte Probleme mit Wort. Graphiken bekamen einen Rahmen, den ich dann immer extra abschneiden musste und verschiedene Graphiken wurden nicht gedruckt. Das Problem hatte ich erstmal gelöst, indem ich nicht mehr mit 300 dpi abtastete, sondern mit 200. Das ist im Allgemeinen auch ausreichend.

2010

Mit dem Dienst 2010 von Winzig-Weich läuft alles einwandfrei. Ich habe keine nennenswerten Probleme mehr.

Als Drucker hatte ich einen Farb-Laser-Drucker. Der Rechner war von der Stange. Aber er lief.

Programme waren eine Textverarbeitung von Winzig-Weich, eine Fotobearbeitung, einen tollen Kalender und die Standard-Programme, die so das 7. Fenster mitbringt.

2014

Seit Mitte 2014 habe ich das bescheuerte Fenster 8.1 auf dem Rechner. Der Rechner lässt sich nicht mehr herunterfahren. sondern gibt immer diese Meldung heraus. Das erste Mal habe ich gewartet und nach 10 Stunden dann den Aus-Schalter bedient. Jetzt schalte ich den Rechner gleich mit dem Aus-Schalter aus. Der turned nämlich nicht automatically off. Nach der Deinstallation von Acronis ist der Fehler weg.

Das Problem lag an einem Daten-Sicherungsprogramm. Wenn man nicht die neueste und aktuellste hat, dann gibt es komische Meldungen. Nachdem ich Acronis deinstalliert hatte, war es vorbei und der Rechner fährt ordnungsgemäß runter.

Ich habe jetzt einen neuen Tintenstrahl-Drucker, der das Papier beidseitig bedruckt.

ZA-10-02

2015

Man muss unbedingt darauf achten, dass man die richtigen Programme auf den Rechner nimmt. Ein 64 Bit System arbeitet nicht mit 32 Bit Programmen und umgekehrt. Treten komische Ersccheinungen auf, dann könnte es am Programm oder Treiber liegen. Wird kein Treiber für das 7. Fenster angeboten, hilft der entsprechende Treiber für das Fenster Durchblick weiter.

Ein großer Nachteil ist zum Beispiel auch das Aktivieren. Zum einen kann man ein legal erworbenes Betriebssystem nicht problemlos auf einen neuen Rechner übernehmen. Das telefonische Aktivieren geht nicht über das Mobil Telefon, sondern nur über Festnetz. Zum ersten mal Aktivieren geht auch nicht, wenn man keinen Internet-Anschluss hat. Ich muss also immer einen aktivierten PC nach Spanien schleppen, da ich dort weder Telefon noch Internet habe.

Alternativ-Systeme sind prima, wenn man sich nur auf Texte und Bilder beschränkt. Wenn man so wie ich mathematische Formeln benötigt, ist man natürlich mit den alternativ-Programmen angeschmiert.

2016

Inzwischen weiß ich woher diese komische Meldung oben kommt. Es lag an dem Programm Arconis. Wie viele andere Anbieter muss man neuerdings immer neue Programme kaufen, wenn sich das Windows ändert. Acronis aus 2014 arbeitet nicht mit Win 10 zusammen. Also ich kaufe kein neues Acronis.

Ich habe einen neuen Laser Drucker: HP Color Laser Jet Pro MFP M277 dw. Es ist ein Multifunktionsgerät. Leider lässt sich die Software nicht installieren. Im Hilfe-Forum kann keiner Helfen, das kenne ich schon von diesen Hilfe-Foren. Von HP bekomme ich leider keine Antwort. Daher kann ich nur Automatik Scannen, was natürlich großer Mist ist. Durch diesen blöden Automatik Modus kann ich nicht mehr 20 oder 30 Bilder schnell einscannen. Wie gut, dass sich mein Nachbar auskennt. Der hat ein super Scan-Programm im Internet für den Drucker gefunden. Nun kann ich schnell mal 30 Bilder einscannen.

2009-B-0068

2017

Über meinen PC lässt sich gerade nichts negatives sagen. Er läuft im Moment einwandfrei. Wunder geschehen immer wieder. Auch die externen Festplatten machen ihren Dienst.

Inzwischen habe ich meinen Laptop ausgebuddelt. Der verträgt allerdings nur das Fenster XP. Schließlich ist das Wunderwerk der Technik im Jahr 2001 zu mir gekommen. Damit kann ich problemlos die alten Spiele spielen. Mein Lieblingsspiel “Die Siedler 4”. Ein unkompliziertes Spiel ohne Internetbeteiligung.

Solange der alte Laptop funktioniert, werde ich ihn auch nutzen. Ich werfe keine Geräte weg, die noch ihren Dienst tun. Vor allem, da alle alten Spiele funktionieren. Man kann zwar Win 10 auf ein Mogel XP umstellen, aber die Spiele wollen nicht richtig arbeiten.

Pferd und Wagen

 

 

AG-00-01

Ih-Mehl

XG-00-07

HP überarbeitet:

Oktober 2017