Krempelkasten
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Spaß mit Hunden und Katzen

Besuch vom Amtstierarzt

Columbo hatte Leishmaniose. Bei ihm hat sich das an den Knochen bemerkbar gemacht. Er hat oft gehumpelt und hatte auch oft Verbände an den Beinen.

Irgend jemand hatte mir den Amtstierarzt auf den Hals gehetzt. Jedenfalls klingelt es eines schönen Tages bei mir und er stand vor der Tür mit einer Protokollführerin.

Ihm wurde gemeldet mein Hund sei abgemagert, apathisch und Dehydriert. Er wolle den Hund sehen. Klar, warum nicht.

Columbo hat immer brav im Wohnzimmer gewartet bis ich ihn gerufen habe. Ich rief ihn und nun kam er an: 40 kg sind mit Schwung an dem Tierarzt hochgesprungen. Der Ärmste war nicht darauf eingerichtet, fiel rückwärts ins Treppenhaus und polterte an die Tür meines Nachbarn. Der steckte kurz den Kopf aus der Tür und grinste.

Seine Begleitung musste lachen. Langsam rappelte er sich wieder hoch, es hätte auch geklappt. Aber Columbo wollte ihm zeigen, dass er ein ganz lieber Hund ist und fing an dem Armen auch noch im Gesicht herumzuschlabbern. Ich habe dann Columbo zurückgerufen, damit der Mann wieder auf die Füße kommt.

Um überhaupt irgendwas zu bemerken, fragte er nach Columbos verbundenem Fuß. Ich gab ihm Namen und Adresse meiner Tierärztin. Er schrieb sich alles auf.

Als er so einigermaßen fertig war mit seiner Liste, sagte ich: Ich habe da noch ein paar apathische, unterernährte und dehyrierte Katzen, ob er die auch sehen wolle.

Er war so schnell aus dem Haus raus, da konnte man kaum schauen. Also Katzen scheinen ihn nicht zu interessieren ... und die hätten ihn wirklich nicht umgeworfen.

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King trifft auf ein Huhn

Als ich mit King aus Agost nach Berlin zurückkam, musste ich mit ihm zu einem speziellen Hunde-Training gehen. Das Anti-Angst-Training ließ sich dort im Nirgendwo nicht so gut durchziehen. Ich suchte mir eine Hundeschule in der Nähe und das wäre auch die Empfehlung meiner Tierärztin gewesen.

Die Autofahrt ging recht gut. Ich musste King in das Auto heben, aber unterwegs war er friedlich.

Im Eingang zum Trainingsgelände stand links ein Hund aus Stein. King war zunächst nicht dazu zu bewegen an dem vorbeizugehen. Die Trainerin bemerkte das und wusste nun, warum wir kommen. Auch sie hat ungefähr 15 Minuten gebraucht um King endlich auf das Gelände zu bekommen. Was sie dabei übersehen hatte waren die Hühner, die noch in Freiheit herumliefen. Als das erste Huhn auf King zu watschelte fing er an zu zittern und versteckte sich hinter mir. Die Trainerin machte die Leine ab, das soll wichtig sein, damit King sich frei bewegen kann angesichts dieser Gefahr.

Dieses Huhn war frech, es umrundete mich und versuchte von hinten auf King loszugehen. Das folgende ist kaum zu beschreiben. Ich konnte vor Lachen auch keine Fotos machen: King rannte vorneweg und das Huhn hinterher. Nach einiger Zeit haben wir den armen Kerl vom Huhn befreit und alle Hühner waren in ihrem Stall.

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Winterspaß

Er konnte nun auf diese merkwürdigen Tiere schauen, ohne dass sie ihm gefährlich werden konnten. Etwas eingeschüchtert war er noch, weil in demselben Stall einige Meerschweinchen waren, die auch neugierig an den Zaun kamen.

Das Problem mit großen Statuen ist mir bekannt gewesen, denn bei uns an der Ecke ist ein China-Restaurant mit zwei großen Löwen-Statuen. Da ist King nie vorbei gegangen. Ich musste immer auf die andere Straßenseite gehen. Ich habe jeden Tag versucht diese Runde zugehen, damit er sich daran gewöhnt. Nichts zu machen ...

Die Labrador Retriever Lotte und King genießen den Winter auf dem zugefrorenen Grunewaldsee.

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So ein Winter ist toll, haben sie doch ein paar Jahre einen frostfreien, warmen Winter gehabt.

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Vorkontrolle als Katzenpflegestelle

Man hat ja sonst nichts zum Lachen.

Über Facebook suchte ein Tierschutz-Verein dringend eine Pflegestelle für zwei Katzen. Also hatte ich geschrieben, dass ich Pflegestelle bin für einen Auslands-Tierschutz-Verein und ich könnte die Katzen kurzfristig nehmen. Natürlich sollte eine Vorkontrolle erfolgen.

Normalerweise dauert eine Vorkontrolle 2 bis 3 Stunden. Man unterhält sich, um sich gegenseitig kennenzulernen. Dann wird normalerweise nach den Futterplätzen, Schlaf- und Ruheplätzen geschaut und die Sache ist dann ausgestanden. In der Art hatte ich schon einige Vorkontrollen bei mir und immer ging alles in Ordnung. Diese Vorkontrolle hat 10 Minuten gedauert.

Jetzt kam eine Dame angerannt, sagte schon in der Tür, dass sie keine Zeit habe, rannte genauso schnell durch die Wohnung, stets die Augen auf der Uhr. Wenn ich was sagen wollte, kam nur ihre Zeitnot. Sie hatte eine Schere bemängelt die auf dem Tisch lag. Natürlich liegt hier mal eine Schere auf dem Tisch oder ein Messer, Gabel und anderes. Sie hat ja die Katzenkinder nicht mitgebracht, so dass da keine Gefahr besteht. Die offene Balkontür fand sie auch nicht so toll. Die muss im Moment noch auf sein, damit Omaly raus kann, aber auch das stellt keine Gefahr dar für Katzen, die noch nicht hier sind. Eine Balkontür kann man schließen und gefährliche Bestecke können auch dann anders gehandhabt werden. Aber das konnte ich ihr, da sie keine Zeit hatte, nicht mitteilen.

Also ich bin ungeeignet als Pflegestelle. Ich möchte mal wissen was die Tante dem Verein mitgeteilt hat. Dass jeder seinen Futternapf hat, dass Trockenfutternäpfe in der ganzen Wohnung verteilt sind, dass jede Katze einen eigenen speziellen Schlaf- und Ruheplatz hat? Ich glaube das hat sie alles nicht registriert, es sei denn sie ist mit Superkräften ausgestattet. Das Ganze hat sage und schreibe 10 Minuten gedauert.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich seit 32 Jahren Katzen gefährde in meiner Wohnung, vor allem Katzenkinder. Es grenzt an ein Wunder, dass Gobolino 22 Jahre, Wurzel 20 Jahre, Paul 19 Jahre, Felix 18 Jahre wurden und alle habe ich als ganz junge Katzen bekommen.

Das zweite fürchterliche bei mir ist, dass ich Freigänger hier habe. Dieser Verein vermittelt nur Wohnungskatzen, also die Katzen irgendwo in der Wohnung einsperren, damit sie nicht versehentlich in den Garten kommen. Auch wenn man in dem Verein Katzen adoptiert, dürfen sie nicht raus. Das ist traurig.

Bei einem Verein, der solche Vorkontrollen macht, bin ich froh, dass ich keine Katzen von denen nehme.

Also vorsicht, hier wohnt ein Katzen-Schreck.

Columbo hat tolle Ideen

Columbo hatte als Welpe mal langeweile nachts. Da ist dieses entzückende Hundchen auf die Idee gekommen, meinen gesamten Inhalt vom Kleiderschrank in den Garten zu tragen. Morgens durfte ich erst lachen und dann waschen, denn alle Kleidungsstücke hatten ordentliche Grasflecken

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Fortschritt hat schon was ... zumindest für viele Mitbewohner. Nachdem die Kühlschränke hunde- und katzenfreundlich mit Magnetverschlüssen versehen wurden, gibt es wenigstens keine Mülleimer mehr, die man richtig verschließen kann.

An einen Schwingdeckel-Eimer kommt man gut dran. Allerdings kann man nicht hinterher leugnen ... es bleiben schon Teile am Täter hängen.

Schöner sind die Eimer mit Deckel und einem schönen Nasenfreundlichen Griff.

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In Agost sind sehr oft im Sommer um die 48°C. Obwohl die Hunde jederzeit ins Haus konnten, wollte Coumbo unbedingt unter einem Auto schlafen. Es hatte sich dann so zum Schlafen hingelegt, dass ich ihn mit dem Wagenheber befreien musste. Seine Fellfarbe war ein paar Tage sehr individuell.

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Wenn der Service in diesem Laden nicht funktioniert, muss ich eben auf den Self-Service zurückgreifen.

Beschäftigung

 

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August 2020

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